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Heilige Klöster

Coordinates: 38.002800, 23.836710

Kloster Agios Ioannis (Heiliger Johannes) von Kynigos(Kloster Philosophon)

Auf dem Plateau eines bewaldeten Hügels auf dem Nordende des Grats von Hymettos, das ein Panoramablick auf Athen und die Ebene von Mesogia hat, steht das Kloster Agios Ioannis (Heiliger Johannes) von Kynigos. Es ist auch als Kloster „Prodromou“ oder Kloster „Philosophon“ oder "Kynigos ton Philosophon" bekannt. Seine Namen stehen im Zusammenhang mit dem Gründer des Klosters, dem Glied der Familie von Philosophi. Dieser Familie und der Familie Lampardes gehörte das Kloster Philosophu in Dimitsana.

Das Kloster Agios Ioannis (Heiliger Johannes) von Kynigos wurde am Anfang des 12.Jhs gegründet, wann ein Mönch des gleichnamigen Klosters von Gortynia in Athen kam. Das Kloster wurde Johannes dem Täufer geweiht, genau wie das Kloster von Gortynia, und bekam den Namen „Philosophon“ von der Herkunft seines Gründers. Der Name „Kynigos ton Philosophon“ weist auf Vasilios Kynigos, ein Glied dieser Familie und Abt des Klosters hin, der auch aus dem Kloster Philosophu stammte. Das bestätigt sich auch von dem Brief des Metropoliten von Athen Michael Choniatis an Kynigos Philosophos und von entsprechenden Briefen.

Am Anfang des 13.Jhs wurde das Kloster renoviert. In den Jahren der Türkenherrschaft (1456-1833) lief es weiter und wurde im Jahr 1833 durch ein Gesetz von Otto aufgelöst.

Der Komplex wird mit einer vierseitigen Mauer umgeben. Von dem ersten Kloster sind heute das Katholikon und das Portal des Haupteingangs auf der Westseite der Mauer erhalten. Das Katholikon ist eine Kreuzkuppelkirche mit zwei Säulen und einer achteckigen Kuppel. Während des 17.Jhs wurde zu der Westseite ein geräumiger Narthex hinzugefügt. Im 18. Jahrhundert wurde in die Südseite eine bogenförmige Arkade integriert. Die Außenseiten der Kirche zeichnen sich durch ihre Schlichtheit aus. In die Wände sind antike und frühchristliche Architekturglieder eingebaut, während der Bau der Wände nach dem mit Ziegeln eingeschlossenen System sich in der Nische des Bemas und in der Kuppel beschränkt. Der Innenraum der Kirche ist mit Fresken hauptsächlich aus dem 17. Jahrhundert, dem 18. Jahrhundert und dem 19. Jahrhundert dekoriert. Nur wenige Teile der byzantinischen Fresken aus dem 13. und dem 14. Jahrhundert sind in der Hauptkirche und im Bema erhalten. Vom Anfang des 13.Jhs datiert auch die Ikonenwand, die im 1960 Jahrzehnt wiederhergestellt wurde.

Heute hat das Kloster Nonnen und feiert am 29. August. 

Informationen

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Datierung: 
Anfang des 12.Jhs

Feiertag: 
29. August

Erzbistum: 
Mesogäa und Lavreotiki

Adresse: 
Glyka Nera 15354

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